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Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle

Gedenkbuch Halle


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Name: Padawer 
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Hella Padawer

Kommentar:
Sternstr. 11
(privat: 2005)
Sternstr. 11
(privat: 2005)
Vorname: Hella 
Geburtstag: 13.12.1920 
Geburtsort: Halle/Saale 
Privatadresse: Sternstraße 11[1] 
letzte Adresse: Mielec, Polen 
Beruf: Schülerin 
Verwandtschaft: Eltern:
Heinrich (Chaim) Padawer, Kaufmann, überlebte,
Jenny (Schejndel) Padawer, Tod im KZ
Schwester:
Gerda, Tod im KZ 
weitere Lebensdaten: Am 27./28.10.1938 verhaftete die Polizei die polnisch-jüdischen Hallenser und brachte sie ins Polizeipräsidium Halle. Sie wurden in der Nacht des 29.10.1938 gewaltsam über die deutsch-polnische Grenze gejagt.[2] Nach dieser sogenannten "Polenaktion" wandte sich die Familie Padawer nach Mielec.[3]
Der überlebende Vater heiratete seine Schwägerin Helene Geminder, die das KZ als "Schindler-Jüdin" überleben konnte. Ihr Ehemann Yedidia Geminder war ebenfalls ermordet worden.[4] 
Todesort: KL Stutthof/Polen[5] 
Todesdatum:  
Quelle(n): [1] HA 38
[2] Herschkowicz (20.11.1938)
[3] Netta, Gila (Israel): Brief vom 04.05.1998, Smith, Lore geb. Geminder (USA): Brief vom 03.05.1999
[4] Eber, Irene geb. Geminder (Israel): Brief v. 13.02.2003
[5] ebd. 
letztes Update: 28.11.2009 15:08:06 

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© Volkhard Winkelmann und ehemaliges Schülerprojekt "Juden in Halle" (1993-2003) des Südstadt-Gymnasiums Halle      © Online-Präsentation: Christina & Steffen P.
Letzte Aktualisierung: 09.02.2015 Anzahl der Datensätze: 434