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Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle

Gedenkbuch Halle


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Name: Paechter 
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Grete Paechter

Kommentar:
Neue Synagoge (Berlin)
© 2007 - Volkhard Winkelmann
Neue Synagoge (Berlin)
© 2007 - Volkhard Winkelmann
Geburtsname: Landau 
Vorname: Grete 
Geburtstag: 26.02.1898 
Geburtsort: Halle (Saale) 
Privatadresse: Halle, Universitätsring 6[1] 
letzte Adresse: Berlin-Wilmersdorf, Nassauische Str. 61[2] 
Beruf: Ökonomin, Hausfrau 
Verwandtschaft: Eltern
Salmen Mendel Landau, Tod im Ghetto Theresienstadt
Rosa Landau, Tod im Ghetto Theresienstadt
Schwester
Dr. Anneliese Landau,geboren am 05.03.1903 in Halle, gestorben am 03.08.1991 in Los Angeles USA, Musikwissenschaftlerin[3]
Ehemann
Kurt Julius Paechter, geboren am 07.05.1893 in Crossen, gestorben am 09.10.1944 im KL Auschwitz-Birkenau. Am 30.10.1942 erfolgte seine Deportation mit dem Transport I/71 von Berlin ins Ghetto Theresienstadt, dann am 09.10.1944 mit dem Transport Ep ins KL Auschwitz-Birkenau.[4] Die Eheleute hatten drei Kinder, Hans, geboren am 25.07.1925 in Berlin, Gert, geboren am 19.04.1928, und Lise Ruth, geboren am 24.06.1933. Sie konnten von ihren Eltern durch einen Kindetransport nach England vor der Deportation bewahrt werden. Dort wurden sie von englischen Familien aufgenommen.[5] Hans starb 1945 in London infolge eines Unfalls, Lise(l) Ruth am 05.09.1990 in Edinburgh.[6] 
weitere Lebensdaten: Zwangsarbeit in Berlin[7], Blinddarmentzündung[8] 
Todesort: Berlin 
Todesdatum: 31.12.1941[8] 
Quelle(n): [1] HA 35: Eintragung des Vaters Salmi als Haushaltungsvorstand
[2] YVD (02.10.2007) Anneliese Landau, CJA, Barbara Welker, E-Mail v. 19.06.2009 BArch (10.06.2009)
[3] www.lexm.uni-hamburg.de/; Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit, hg. von Claudia Maurer-Zenck und Peter Petersen: Anneliese Landau
[4] BArch (02.09.2010) und vgl. Anm. 2
[5] http://www.ics.uci.edu/~dan/genealogy/Krakow/Families/Deiches.html
[6] vgl. Anm. 2 CJA, Barbara Welker, E-Mail v. 19.06.2009
[7] vgl. Anm.3
[8] vgl. Anm. 3 und 6: (Grete Paechter) verstarb am 31.12.1941 in Berlin in der Klinik Trautenaustraße an den Folgen einer Blutvergiftung. Die Beisetzung fand am 17.04.1942 auf dem jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee statt. (Urnenbeisetzung). 
letztes Update: 04.12.2010 18:04:23 

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© Volkhard Winkelmann und ehemaliges Schülerprojekt "Juden in Halle" (1993-2003) des Südstadt-Gymnasiums Halle      © Online-Präsentation: Christina & Steffen P.
Letzte Aktualisierung: 09.02.2015 Anzahl der Datensätze: 434