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Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle

Gedenkbuch Halle


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Name: Dittmar 
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Martha Dittmar

Kommentar:
Falkenweg 7
(privat: 2004)
Falkenweg 7
(privat: 2004)
Geburtsname: Jovishoff 
Vorname: Martha 
Geburtstag: 13.04.1909 
Geburtsort: Halle/Saale 
Privatadresse: Falkenweg 7[1] 
letzte Adresse: Falkenweg 7, z. Z. in Haft[2] 
Beruf: Reichsbahninspektorin 
Verwandtschaft: Eltern:
Mathilde Jovishoff, geb. Grünsperz, geboren am 03.02.1884 in Hattingen, Emigration in die USA: 10.11.1938 nach dem Tod ihres Mannes Max
Jovishoff, 1938 "Suizid" im Gefängnis
Ehemann:
Max Dittmar, nichtjüdisch
Söhne:
Klaus Dittmar, geboren am 02.11.1934 in Halle,
Peter Dittmar, geboren am 22.11.1935 in Halle 
weitere Lebensdaten: 17.11.1942: Verhaftung mit ihrem Ehemann Max Dittmar, Anklage nach dem Verrat durch die Hausnachbarn wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" (Aktz. S.G. IS 1835 42 HA). Während der nichtjüdische Ehemann am 30.11.1942 freigelassen wurde, wurde Martha Dittmar auch als aktive Mitarbeiterin in der kommunistischen Jugendbewegung im April 1943 ins KL Auschwitz überstellt. Sie kehrte nie zurück.[3]
Das Archiv der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau: "...in den erhaltenen Dokumenten nicht verzeichnet."[4] Vermutlich starb sie auf einem der Todesmärsche.[5] 
Todesort: Todesmarsch aus dem KL Auschwitz 1945 
Todesdatum: verschollen[6] 
Quelle(n): [1] HA 38
[2] G 42
[3] AJH, Brief Max Dittmars an H. Baden v. 29.10.1947
[4] Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau, Schreiben an die JGH v. 12.10.1998, Tagebuchnummer IV-8521/2293-2321/98
[5] YVD (30.01.2007) Dittmar, Peter
[6] AJH, Lebenslauf Max Dittmars (29.10.1947) 
letztes Update: 28.09.2008 18:17:09 

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© Volkhard Winkelmann und ehemaliges Schülerprojekt "Juden in Halle" (1993-2003) des Südstadt-Gymnasiums Halle      © Online-Präsentation: Christina & Steffen P.
Letzte Aktualisierung: 09.02.2015 Anzahl der Datensätze: 434