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Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle

Gedenkbuch Halle


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Name: Simon 
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Martha Simon

Kommentar:
Martha Simon
(aus Familienbesitz)
Martha Simon
(aus Familienbesitz)
Vorname: Martha 
Geburtstag: 20.04.1907 
Geburtsort: Halle/Saale 
Privatadresse: Lindenstr. 8[1] 
letzte Adresse: Forsterstr. 13[2] 
Beruf: Sekretärin 
Verwandtschaft: Eltern:
Siegfried Simon, geboren am 17.12.1883, gestorben am 04.12.1936, Jüdischer Friedhof, Dessauer Str. 24;
Wilhelmina Theresia Minna Simon geb. Mahnhardt, geboren am 13.04.1886, gestorben am 09.02.1943, nichtjüdisch
Geschwister:
Leo, geboren am 20.03.1918, gestorben am 00.06.1989, Emigration: Shanghai/Israel
Ruth Gray geborene Simon[3], geboren am 18.02.1921, gestorben am 07.12.1981, Emigration: England
Erich, geboren am 23.08.1923, Tod im KZ
Werner, geboren am 24.05.1925, gestorben am 01.11.2006 Emsworth Hants (GB), Emigration: England
Walter, geboren am 07.01.1927, gestorben im Dezember 1983, Emigration: England[4] 
weitere Lebensdaten: Martha Simon wurde am 27.02.1943 mit ihrem Bruder Erich aus Halle deportiert[5] und dann mit dem Transport Dresden V/8 am 29.03.1943 nach Theresienstadt gebracht.[6] Von dort erfolgte die Deportation mit dem Transport En am 04.10.1944 in das KL Auschwitz-Birkenau.[7] Die Transportliste ist das letzte Lebenszeichen. 
Todesort: KL Auschwitz-Birkenau 
Todesdatum: nach dem 04.10.1944 
Quelle(n): [1] HA 38
[2] AB Bd. 3 (554) v. 22.9.41
[3] Russell, Alice (Urenkelin), E-Mail v. 22.10.2012
[4] AB, Bd. 3 (417( v. 26.1.1939, Eingangsstempel; Simon, Werner: (England, Bruder) weitere Mitteilungen
[5] Tl 27.02.1943
[6] TG S. 378
[7] ebd.
vgl.: www.admin@terezinstudies.cz v. 26.11.03, TG S. 87: Deportation von 1500 Menschen von Theresienstadt nach Auschwitz
Czech (1989) S. 897: "05.10.1944: Czech(1989), S. 897: "05.10.1944 - Von den mit einem Transport des Reichssicherheitshauptamtes aus dem Ghetto Theresienstadt eingelieferten 1500 jüdischen Männern, Frauen und Kindern werden nach der Selektion mehrere Hundert Junge und Gesunde ins Durchgangslager eingewiesen, darunter 271 Frauen. Die übrigen Menschen werden in den Gaskammern getötet." 
letztes Update: 30.11.2014 17:38:32 

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© Volkhard Winkelmann und ehemaliges Schülerprojekt "Juden in Halle" (1993-2003) des Südstadt-Gymnasiums Halle      © Online-Präsentation: Christina & Steffen P.
Letzte Aktualisierung: 09.02.2015 Anzahl der Datensätze: 434