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Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle

Gedenkbuch Halle


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Name: Silberberg 
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Henriette Jütel Silberberg

Kommentar:
Gedenkstätte Terezin
Ghettofriedhof
(privat: 2007)
Gedenkstätte Terezin
Ghettofriedhof
(privat: 2007)
Geburtsname: Bauchwitz 
Vorname: Henriette Jütel 
Geburtstag: 15.09.1860 
Geburtsort: Kloster 
Privatadresse: Hindenburgstr. 34[1] 
letzte Adresse: Leipzig, Pfaffendorfer Straße 21 (vor 1940)[2] 
Beruf: Geschäftsinhaberin des Wäschegeschäftes "Leopold Silberberg & Sohn", OHG, Inh.Gustav und Henriette Silberberg[3] 
Verwandtschaft: Ehemann:
Leopold Silberberg, verstorben
Sohn:
Gustav Jechil Silberberg, geboren am 10.05.1889 Halle, und dessen Ehefrau Sarah Silberberg geb. Ehrlich, geboren am 02.03.1891 in Wanfried/ Werra, Leopold Silberberg & Sohn, Leinenlager, Baumwollwaren und Wäscherei, Magdeburger Str. 48;[4] beide Eheleute seit 1938 wohnhaft in Leipzig C 1, Kurprinzenstr. 6[5], Gustav J. Silberberg: geboren am 10.05.1889 in Halle, 21.01.1942 Deportation von Leipzig ins Ghetto Riga[6]
Töchter:
Frieda Henriette, geboren am 14.06.1892 in Halle, Krankenschwester, Oberin im Israelitischen Krankenhaus Leipzig, 18.06.1943: Deportation von dort ins KL Auschwitz.[7] Gertrud Silberberg, geboren am 21.09.1897 in Halle, Haushaltsgehilfin, Hindenburgstr. 48. Sie drängte auf eine schnelle Bearbeitung ihres "Antrages für die Beischreibung jüdischer Vornamen" wegen des Ausreiseantrages.[8] Emigration: 12.04.1939 England, Heirat in 2. Ehe mit Julius Fackenheim 
weitere Lebensdaten: nach Zwangsverkauf des Hauses Umzug nach Leipzig. Henriette Silberberg wurde mit dem Transport Leipzig XVI/1 am 20.09.1942 von Leipzig nach Theresienstadt gebracht.[9] 
Todesort: Ghetto Theresienstadt 
Todesdatum: 28.09.1942[10] 
Quelle(n): [1] HA 38
[2] AJH, Bruder Julius Fackenheim, England, an Hermann Baden
[3] wie Anm. 1
[4] FS S. 91
[5] AJH, Bescheinigung des Vorstandes der JKVH über die Beitragszahlung 1938 v. 28.07.1939. Danach waren die Eheleute Silberberg für 1939 nicht mehr zur Zahlung eines Kultusbeitrages veranlagt, da sie in Leipzig wohnten.
[6] BArch (10.06.2009)
[7] ebd.
[8] AB Bd. 3 (445) v. 28.1.39
[9] TG S. 721
[10] ebd. 
letztes Update: 12.10.2009 21:42:22 

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© Volkhard Winkelmann und ehemaliges Schülerprojekt "Juden in Halle" (1993-2003) des Südstadt-Gymnasiums Halle      © Online-Präsentation: Christina & Steffen P.
Letzte Aktualisierung: 09.02.2015 Anzahl der Datensätze: 434