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Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle

Gedenkbuch Halle


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Name: Weiß 
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Theodor Weiß

Kommentar:
Theodor Weiß
(aus Familienbesitz)
Theodor Weiß
(aus Familienbesitz)
Vorname: Theodor 
Geburtstag: 04.06.1876 
Geburtsort: Halle/Saale 
Privatadresse: Albrechtstr. 30[1], Forsterstr. 13[2] 
letzte Adresse: Königstr. 62[3] 
Beruf: Apotheker; "stiller" Teilhaber vom Geschäftshaus S. Weiß, Halle 
Verwandtschaft: Eltern:
Salomon Weiss, geboren am 04.11.1845, gestorben am 28.10.1920 in Halle,
Fanny Weiß geb. Weiß, seine Cousine, geboren am 18.01.1854 in Sulmierzyce/Posen, gestorben am 08.01.1934 in Halle, beide begraben auf dem jüdischen Friedhof, Humboldtstr. 52
Ehefrau: Charlotte Weiß, Tod im KZ
Schwester:
Elsbeth Cohnheim geb Weiß, geboren am 06.10.1877, gestorben am 01.10.1964 in Rehovot, IL;
Schwager:
Eduard Cohnheim, geboren am 21.03.1871, gestorben am 04.04.1948 in Shanghai, Nichte:
Ruth Bleierova, geboren am 06.12.1919, heute Strakonice CR;
Bruder:
Leo Weiß, geboren etwa 1880, ebenfalls Teilhaber des Kaufhauses,gefallen am 06.11.1914 in Mlawa, verh. mit Schwägerin Katharina Weiß geb. Riesenfeld, Leos Cousine, geboren am 26.11.1882, gestorben am 02.07.1969 in Hamburg;
Nichte (Vater Leo) Lotte Altschul geb. Weiß, geboren am 03.11.1908 in Halle, gestorben am 05.03.1982 in London, verh. mit Hans Altschul ;
beider Söhne: Gert, Allan Altschul;
Katharina Weiß’ 2. Ehe: 1916 Dr. Albert Kahlberg, geboren am 08.02.1883, gestorben am 19.02.1966 in Hamburg, Rabbiner, Halle; beider Sohn: Josef H. Kahlberg, heute Israel, geboren am 23.12.1917 in Halle; verstorben 14.06.2006 in Israel
Schwester:
Hedwig Levy geb. Weiß, geboren am 11.08.1883 in Berlin;
Nichten:
Ruth, verh., Sohn, Tod aller in der Shoa; Irmgard, verh. London, 2 Töchter
Schwester:
Clara Jacobsohn geb. Weiß, Wiesbaden, deren Sohn: Kurt Jacobsohn, nach 1967 (Berlin) unbekannt verzogen
Onkel Hermann Weiß, S. Weiß’ Bruder, verh. mit Emmy Weiß geb. Janover aus Breslau, gestorben auf der Überfahrt nach Uruguay
Cousin:
Willy Weiß, verh. mit Ruth W. geb. Kreschewski, Emigration: Uruguay, 2 Söhne[4] 
weitere Lebensdaten: Inhaftierung: bis 23.11.1938 im KZ Sachsenhausen. [5]
Die Transportliste v. 30. Mai 1942 enthält Theodor Weiß’ Namen für den Transport "nach Osten".[6] Der Deportationszug fuhr am 01.06.1942[7] von Kassel über Halle nach Lublin/ Polen, das er am 03.06.1942 erreichte.[8] 
Todesort: Sobibor/Distrikt Lublin 
Todesdatum: 3. Juni 1942[9] 
Quelle(n): [1] HA 38
[2] AJH (12.3.1941) Hirsch, Leo
[3] Tl 30.05.1942, S. 5
[4] Kahlberg, Josef H. (Israel): Mitteilungen von Josef H. Kahlberg
[5] BArch (18.09.2013)
[6] vgl. Anm. 3
[7] OFM
[8] PW: Email v. 12.09.2003 an den Projektleiter
[9] ebd. 
letztes Update: 04.10.2013 16:59:59 

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© Volkhard Winkelmann und ehemaliges Schülerprojekt "Juden in Halle" (1993-2003) des Südstadt-Gymnasiums Halle      © Online-Präsentation: Christina & Steffen P.
Letzte Aktualisierung: 09.02.2015 Anzahl der Datensätze: 434