Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle
Gedenkbuch Halle
- Name:
- Salomon
- Vorname:
- Elise
- Geburtstag:
- 14.08.1862
- Geburtsort:
- Halle/Saale
- Privatadresse:
- Blumenthalstr. 9;Hindenburgstr.13[1]
- letzte Adresse:
- Altersheim Boelckestr. 24 seit 01.12.1941[2]
- Beruf:
- Gesangslehrerin
- Verwandtschaft:
- Großvater
Kaufmann in Halle, Mitinhaber der Seiden- und Modewarenhandlung "Gebr. Salomon", Gr. Ulrichstr. 3
Eltern
David Salomon (Tod 1902) und Mathilde Salomon geb. Frank (Tod 1926)[3]
Elise Salomon "war nicht verheiratet."[4]
Geschwister
Franziska (1861), Tod in Theresien stadt; Oskar (1863), später Facharzt, Dermatologe und Urologe in Gera, 18.09.1941 gemeinsamer Suizid mit Ehefrau Martha geb. Heilbrun (1873 Eisleben) und Sohn Dr. Hans Salomon; Paul (1865), später Direktor der Dresdener Bank, Hamburg, Heirat mit Martha geb. Königswerther, drei Kinder, 21.09.1941: mit Martha gemeinsamer Suizid; Margarete (1870), Suizid. Beide Brüder hatten als erste Juden das hallische Stadtgymnasium besucht, den Schwestern war Ähnliches nicht ermöglicht worden.[5] - weitere Lebensdaten:
- Offensichtlich wollten alle drei Schwestern gemeinsam vor der Deportation aus dem Leben gehen. Sie standen schon auf der Transportliste der Theresienstadt-Deportation vom 19.09.1942.
Franziska Salomon überlebte als Einzige und wurde am 27. 02.1943 nach Theresienstadt deportiert. Dort starb sie. - Todesort:
- Halle
- Todesdatum:
- 16.09.1942[6] , Suizid
- Quelle(n):
- [1] HA 38; AB Bd. 2 (257) v. 03.01.1939
[2] FS S. 219
[3] www.stolpersteine-hamburg.de/index.php?MAIN_ID=7&BIO_ID=1194
[4] Standesamt Halle (Saale): Sterbeurkunde Nr. 3191/1942 v.23. Mai 2003
[5] vgl. Anm. 3
[6] vgl. Anm. 4
Stolperstein Projekt
weitere Informationen...
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