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Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle

Gedenkbuch Halle


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Name: Sachs 
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Martin Sachs

Kommentar:
Martin Sachs
(aus Familienbesitz)
Martin Sachs
(aus Familienbesitz)
Vorname: Martin 
Geburtstag: 19.01.1883 
Geburtsort: Halle/Saale 
Privatadresse: Blumenthalstr. 13[1] 
letzte Adresse: Hindenburgstr. 34[2] 
Beruf: Einzelkaufmann/Hemdenfabrik, Blumenthalstr. 13[3] 
Verwandtschaft: Eltern:
Rudolf Sachs, Berta Sachs geb. Kalisher[4]
Ehefrau:
Paula Sachs geb. Marcus
Sohn:
Rudolf Sachs geboren am 14.04.1922 in Halle; 1938 KL Buchenwald, mit einem Kindertransport nach England, dann in die USA, heute Florida; dessen Ehefrau Joan, verstorben.
Enkelinnen/Enkel:
Paula Robinson geb. Sachs, ihr Ehemann: Ira Robinson; Urenkel: Jason geboren am 07.08.1987, alle Californien
Deborah Siegelaub geb. Sachs, ihr Ehemann: Steven Siegelaub;
Urenkelinnen: Lori geboren am 06.08.1983; Pamela geboren am 18.11.1986; alle in Florida
Marcia Conden geb. Sachs, ihr Ehemann: Peter Conden, beide Northcarolina; Kenneth Sachs, Florida[5]
Geschwister:
Alfred, Martha, Betty, Hede, Else Fuß geb. Sachs, geboren am 29.06.1891 in Halle, gestorben am 15.04.1966 in San Francisco;
Schwager: Georg Fuß, geboren am 10.07.1881 in Schrimm/Posen, gestorben am 04.06.1957 in San Francisco; Emigration: 25.04.1939 Shanghai; 1948 England, 1951 USA;
Neffe/Nichte:
Henry H. Fuß (|Fuhs) geboren 1923;
Annelies Steinberg geb. Fuß geboren 1927,1939 Kindertransport nach England, 1951 USA[6] 
weitere Lebensdaten: Er und sein Sohn kamen 1939 in das KZ Buchenwald. Dieser erhielt ein englisches Visum und konnte ausreisen. Das gelang Martin Sachs und seiner Frau nicht. Ein Augenleiden des Sohnes verhinderte es lange. Auch meinten sie anfangs, nicht gefährdet zu sein. Martin Sachs war Soldat im 1. Weltkrieg und fühlte sich als Deutscher.[7]
Die Transportliste v. 30. Mai 1942 enthält Martin Sachs’ Namen für den Transport "nach Osten".[8] Der Deportationszug kam am 01.06.1942 aus Kassel und fuhr über Halle nach Lublin/ Polen[9], das er am 03.06.1942 erreichte.[10] Von dort endete der Transport im Vernichtungslager Sobibor. 
Todesort: Sobibor/Distrikt Lublin[11] 
Todesdatum: 3. Juni 1942[12] 
Quelle(n): [1] HA 38
[2] AJH (12.3.1941) Hirsch, Leo Tl 30.05.1942, S. 5
[3] wie Anm. 1
[4] YVD (19.03.2007) Sachs, Rudolf
[5] Siegelaub-Sachs, Deborah(USA, Enkelin): Email-Mitteilungen 2002
[6] Fuhs, Henry Heinz: Autobiography, 1995; Email v.11.05.2004
[7] vgl. Anm. 4
[8] Tl 30.05.1942
[9] OFM
[10] PW: Email v. 12.09.2003 an den Projektleiter
[11] PW: Mitteilung v. 13.10.2003
[12] ebd. 
letztes Update: 12.10.2008 11:36:19 

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© Volkhard Winkelmann und ehemaliges Schülerprojekt "Juden in Halle" (1993-2003) des Südstadt-Gymnasiums Halle      © Online-Präsentation: Christina & Steffen P.
Letzte Aktualisierung: 09.02.2015 Anzahl der Datensätze: 434