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Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle

Gedenkbuch Halle


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Name: Löwe 
Bild zum Datensatz:
Alfred Löwe

Kommentar:
Gedenkstätte Bernburg
ehemaliges Sektionszimmer 
(privat: 2006)
Gedenkstätte Bernburg
ehemaliges Sektionszimmer
(privat: 2006)
Vorname: Alfred 
Geburtstag: 03.03.1869 
Geburtsort: Magdeburg 
Privatadresse: Meckelstr. 4[1] 
letzte Adresse: Heilanstalt Altscherbitz[2] 
Beruf: Handelsvertreter[3] 
Verwandtschaft: Ehefrau:
Henriette geb. Erxleben
Kinder:
Emmy, Rosa, Margarethe,Hans und Elsa
Schwester:
Bertha Löwe, geboren 1864, gestorben 1942, Tod im Ghetto Theresienstadt 
weitere Lebensdaten: Alfred Löwe wurde am 15.04.1940 in die Landesheilanstalt Altscherbitz eingewiesen.[4] Er wurde am 28.11.1940 von Altscherbitz in die T4-Anstalt Bernburg deportiert[5], dort im Gas erstickt und dann verbrannt.
Die Standesamtsbehörde des Sonderstandesamtes Bernburg II stellte die Sterbeurkunden mit gefälschten Todesdaten aus. Die Ermordung wurde meistens bereits am Ankunftstag desTransportes in der T4-Anstalt Bernburg ausgeführt. Die Urne mit Alfred Löwes Asche (!) wurde am 08.01.1941 in Halle auf dem Gertraudenfriedhof beigesetzt.[6] 
Todesort: Bernburg 
Todesdatum: 11.12.1940 (!)[7] 
Quelle(n): [1] HA 35 Danach gibt es keine Adressenangaben mehr.
[2] G 40
[3] vgl. Anm. 1
[4] Hirschinger, Frank: Brief v. 22.03.1999 an den Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Halle
[5] ebd.
[6] Begräbnisregister 1940 Gertraudenfriedhof Halle: Urneneingang am 8.1.1941, Sterbe- und Verbrennungsort Bernburg
[7] ebd. 
letztes Update: 24.02.2011 06:42:48 

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© Volkhard Winkelmann und ehemaliges Schülerprojekt "Juden in Halle" (1993-2003) des Südstadt-Gymnasiums Halle      © Online-Präsentation: Christina & Steffen P.
Letzte Aktualisierung: 09.02.2015 Anzahl der Datensätze: 434