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Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle

Gedenkbuch Halle


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Name: Lewin 
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Johanna Lewin

Kommentar:
Johanna Lewin
(aus Familienbesitz)
Johanna Lewin
(aus Familienbesitz)
Geburtsname: Stargard 
Vorname: Johanna 
Geburtstag: 23.01.1888 
Geburtsort: Schwerin (Warthe) 
Privatadresse: Friedrichstr. 34[1] 
letzte Adresse: Hindenburgstr. 34[2] 
Beruf:  
Verwandtschaft: Eltern:
Adolf Stargard,
Marie Stargard geb. Boas;
Schwiegereltern:
Nathan Lewin, geboren 1851 in Stettin/Schwerin, gestorben 1903 in Halle;
Franziska Lewin geb. Dresel, geboren 1855, gestorben 1932, Grabstätten: Dessauer Str. 24, jüdischer Friedhof
Ehemann:
Curt Lewin, Tod im KZ
Tochter:
Ilse Strauß geb. Lewin, geboren am 03.05.1913 in Halle; Emigration: 1938 Jugoslawien, 1939 London;
Schwiegersohn:
Walter Strauss, geboren am 05.02.1911 in Kassel, gestorben am 26.04.1980 in Southgate London;
Enkelinnen:
Judith Bruck geb. Strauss, geboren am 23.03.1943 in Herts; verh. mit Roger Bruck; ihre Kinder: Jonathan und Susan;
Vera Gellman geb. Strauss, geboren am 06.09.1944 in Herts, verh. mit Robert Gellman; ihre Kinder: Jaqueline und Louise
Schwager:
William (Willi) Lewin, geboren 1882, unbekanntes Todesdatum; Emigration: 1936 Südafrika: Johannesburg, 1948 Namibia; Mitinhaber „J. Lewin”, 1. Schwägerin: Bertel Rund; 2.
Schwägerin:
Edith Kopmann;
Onkel: Emil Lewin, geboren 1854, gestorben 1905;
Tante: Nanny geb. Apel;
Onkel: Wilhelm Siegmund Lewin, geboren 1862 in Halle, gestorben 1940 in Leipzig, Mitinhaber von „J. Lewin”;
Tante: Meta Lewin geb. Herzfeld, geboren 1865, gestorben 1934 in Halle;
Cousin: Heinz Lewin, geboren ca. 1891, gefallen: 1918;
Cousin: Egmont Lewin, geboren 1889 in Halle, gestorben 1978 in San Francisco; Mitinhaber von “J. Lewin”, Emigration: 1938 San Francisco, seine Ehefrau: Ilse Lewin geb. Ambach 1904[3] 
weitere Lebensdaten: Die Inhaber von „Julius Lewin“ ließen 1929 einen Neubau errichten, Marktplatz 3-7. Er scheiterte 1935 am Naziboykott und infolge des Vorgehens der Hypothekenhauptgläubigerin.[4]
Die Transportliste v. 30. Mai 1942 enthält Johanna Lewins Namen für den Transport „nach Osten“.[5] Der Transportzug kam am 01.06.1942 aus Kassel und fuhr über Halle nach Lublin/ Polen[6], das er am 03.06.1942 erreichte.[7] Von dort endete der Transport im Vernichtungslager Sobibor. 
Todesort: Sobibor/Distrikt Lublin[8] 
Todesdatum: 3. Juni 1942[9] 
Quelle(n): [1] HA 38
[2] AJH (12.3.1941) Hirsch, Leo, Tl 30.05.1942, S. 3
[3] Strauss, Ilse: Familienstammbaum der Familie Lewin
[4] vgl. Mitteldeutsche Wirtschaftszeitung Nr. 46, 23.02.1935
[5] Tl 30.05.1942, S. 3
[6] OFM
[7] PW: Email v. 12.09.2003 an den Projektleiter
[8] PW: Mitteilung v. 13.10.2003
[9] ebd. 
letztes Update: 07.10.2008 21:21:40 

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© Volkhard Winkelmann und ehemaliges Schülerprojekt "Juden in Halle" (1993-2003) des Südstadt-Gymnasiums Halle      © Online-Präsentation: Christina & Steffen P.
Letzte Aktualisierung: 09.02.2015 Anzahl der Datensätze: 434