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Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle

Gedenkbuch Halle


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Name: Kohn 
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Adolf Kohn

Kommentar:
Forsterstr. 13
(privat: 2003)
Forsterstr. 13
(privat: 2003)
Vorname: Adolf 
Geburtstag: 21.09.1868 
Geburtsort: Ebelsbach 
Privatadresse: Lindenstr. 54[1] 
letzte Adresse: Forsterstr. 13[2] 
Beruf:  
Verwandtschaft: Eltern:
Babette Kohn geb. Bachmann,
Salomon Kohn
Ehefrau:
Lina Kohn geb. Fried[3]
Witwer
Tochter:
Hannel Hedwig Striesow, London[4] 
weitere Lebensdaten: Adolf Kohn lebte schließlich in der Forsterstr. 13. Das Mietshaus gehörte bis zur „Arisierung“ Clara Loewendahl, die als Alleinstehende ebenfalls hier wohnte. Es war zuletzt ein so genanntes Judenhaus, in dem auch andere Juden leben mussten.
Mindestens seit dem 11.04.1942 betraf die bevorstehende Deportation von 155 Juden sie selbst oder war unter ihnen bekannt. Das trug sicherlich zu Clara Loewendahls Entscheidung bei, am 13.04.1942 durch Suizid aus dem Leben zu scheiden.[5]
Es kann nicht festgestellt werden, ob Adolf Kohn den gleichen Entschluss fasste. Beider Todesdaten stehen zumindest zeitlich in sehr enger Verbindung. 
Todesort: Halle/Saale 
Todesdatum: 23.04.1942[6] 
Quelle(n): [1] HA 38: Im Teil „Anordnung nach Straßen“: Lindenstr. 54, Hier wohnte A. Kohn bereits jahrelang.
[2] G 40
[3] YVD (17.03.2007) Striesow, Hannel Hedwig Standesamt Halle (Saale), Sterbeurkunde Nr. 1487/1942 v. 17.12.2003 (Kopie): „Der Verstorbene war verheiratet mit unbekannt.“
[4] vgl. Anm. 3
[5] vgl. Gedenkblatt Clara Loewendahl
[6] vgl. Anm. 3: Sterbeurkunde 
letztes Update: 05.10.2008 14:08:07 

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© Volkhard Winkelmann und ehemaliges Schülerprojekt "Juden in Halle" (1993-2003) des Südstadt-Gymnasiums Halle      © Online-Präsentation: Christina & Steffen P.
Letzte Aktualisierung: 09.02.2015 Anzahl der Datensätze: 434