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Unser Gedenkbuch für die Toten des Holocaust in Halle

Gedenkbuch Halle


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Name: Katz 
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Willy Katz

Kommentar:
Gertrud und Willy Katz, 1931
(aus Familienbesitz)
Gertrud und Willy Katz, 1931
(aus Familienbesitz)
Vorname: Willy 
Geburtstag: 02.04.1891 
Geburtsort: Halle/Saale 
Privatadresse: Blumenthalstr. 18[1] 
letzte Adresse:  
Beruf: Gen.-Agentur, Kaufmann[2] 
Verwandtschaft: Eltern:
Hermann Katz,
Berta Katz geb. Sichel[3]
Ehefrau:
Gertrud Katz geb. Ellefsen, geboren am 17.03.1892
Kinder:
Ruth Katz-Rottenberg, geboren am 09.02.1922 in Halle, gestorben am 20.03.1989 in Israel; 14.02.1945: Deportation aus Halle. Dresden war am 13./14.02.1945 zerstört worden.
Deshalb wurde der Transport in Leipzig-Wahren einen Tag festgehalten und danach über Altenburg (15.02.1945), Reichenbach, Plauen, Eger (16.02.1945), Bodenbach [Podmohly] [CSR] (17.02.1945) umgeleitet und kam erst am 18.02.1945 in Theresienstadt an.[4] 09.05.1945: Befreiung, Emigration: Israel; Biologin, Labor-Assistentin;
Schwiegersohn:
David Rottenberg, geboren am 24.08.1911;
Enkelin:
Malca Hameiri geb. Rottenberg, geboren 1950[5];
Sohn:
Manfred Katz, geboren am 17.01.1928 in Halle, 14.02.1945: ebenfalls ins Ghetto Theresienstadt deportiert; 09.05.1945 befreit; zurück nach Halle, Harz 11; Emigration: über Berlin nach Israel;
dessen Ehefrau:
Tilly;
Kinder: Yoram Katz, geboren 1956; Michal Bleiweiß geb. Katz, geboren 1959[6] 
weitere Lebensdaten: 13.08.1914 - 30.11.1918: Kriegsfreiwilliger im 1. Weltkrieg, Vizewachtmeister; 01.06.1917: Eisernes Kreuz 2. Klasse; 26.05.1918: Österreichische Tapferkeitsmedaille und Verwundetenabzeichen. Bei der Artillerie, daher Beschädigung beider Trommelfelle; 10.11.1938: Verhaftung durch die Gestapo und Einlieferung ins KL Sachsenhausen, Häftlingsnummer: 12126 (Jude)[7];
Freilassung nach 4 Wochen: "...zerschlagen, fast taub und todkrank kehrte er nach Hause zurück."[8] Er "...verstarb an den Folgen einer im KZ Oranienburg zugezogenen Lungenentzündung."[9] Grab auf dem jüdischen Friedhof, Humboldtstr. 52 
Todesort: Halle/Saale 
Todesdatum: 25.12.1938[10] 
Quelle(n): [1] HA 38
[2] ebd.
[3] YVD (01.10.2007) Katz, Manfred
[4] Jacoby, Elinor (2006)
[5] Hameiri (2004)
[6] ebd.
[7]Gedenkstätte Sachsenhausen: KL Sachsenhausen, Entlassungsliste AS, R. 204, M 11, S. 95
[8] Katz (seit 1994)
[9] AJH, Aufstellung der Hinterbliebenen und Opfer des Faschismus, die für eine Rente ab Monat Januar 1946 in Frage kommen
[10] Standesamt Halle (Saale), Sterbeurkunde Nr. 3571/1938 v. 04.12.2001 
letztes Update: 24.09.2009 07:51:42 

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© Volkhard Winkelmann und ehemaliges Schülerprojekt "Juden in Halle" (1993-2003) des Südstadt-Gymnasiums Halle      © Online-Präsentation: Christina & Steffen P.
Letzte Aktualisierung: 09.02.2015 Anzahl der Datensätze: 434